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Wer ist wer?

Parteivorsitzender Bart De Wever

Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA)
Bart De Wever (21.12.1970) hat eine Geschichtsausbildung absolviert und arbeitete einige Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der KU Leuven. 2004 wurde er in das Flämische Parlament gewählt, und kurz danach wurde er Parteivorsitzender. Er beteiligte sich mit Erfolg an den Verhandlungen zur Bildung einer Flämischen Regierung.
2006 wurde De Wever zum Stadtverordneten in Antwerpen gewählt und 2007 wechselte er vom Flämischen Parlament zum föderalen Parlament. Er leitete die N-VA-Delegation bei den föderalen Regierungsverhandlungen 2007, jedoch ohne Erfolg.
2009 und 2010 verhalf er der N-VA zweimal nacheinander zu spektakulären Wahlsiegen und machte sie zur größten Partei in Flandern und sogar in Belgien. Jetzt hat er einen Sitz im Flämischen Parlament sowie im Senat als Gemeinschaftssenator.
Bei den letzten Wahlen 2010 erhielt er 785 776 Vorzugsstimmen, was vor ihm nur wenige Politiker geschafft haben.
 
Weitere Informationen:
link:Siehe Lebenslauf
 

Flämischer Vize-Ministerpräsident Geert Bourgeois

Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA)
Nach einer Karriere in der Volksunie, aus der die N-VA hervorgegangen ist, wurde Geert Bourgeois (06.07.1951) 1995 föderaler Abgeordneter. Er befasste sich vor allem mit Rechtsfragen und innergemeinschaftlichen Angelegenheiten. Nach der Teilung der Volksunie gründeten Geert Bourgeois und seine Anhänger 2001 die Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA), deren erster Vorsitzender er bis 2004 war.
Von 2004 bis 2008 war Geert Bourgeois Flämischer Minister für Verwaltungsangelegenheiten, Außenpolitik, Medien und Tourismus. Am 11. Juli 2009 wurde er flämischer Vize-Ministerpräsident sowie Flämischer Minister für Verwaltungsangelegenheiten, Lokale Verwaltung, Zivilintegration, Tourismus, Bauliches Kulturerbe und den Vlaamse Rand. Bourgeois verkörpert die Aktenkenntnis, die Gediegenheit und Geradlinigkeit der N-VA.
 
Weitere Informationen:
link:Siehe Lebenslauf
 

Flämischer Minister Philippe Muyters

Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA)
Philippe Muyters (06.12.1961) ist Lizenziat der Wirtschaftswissenschaften. Bis zu seinem Einstieg in die aktive Politik im Juli 2009 war er geschäftsführender Direktor des Arbeitgeberverbands Voka. Vorher war er Generalverwalter des Sozial- und Wirtschaftsrats Flandern.
Philippe Muyters wurde 2009 Flämischer Minister für Haushalt und Finanzen, Raumordnung, Arbeit und Sport. Bei seiner Arbeit misst Muyters der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnerschaften sowie der Vereinfachung der Verwaltung besondere Bedeutung bei.
 
Weitere Informationen:
link:Siehe Lebenslauf
 

Vorsitzender des Flämischen Parlaments Jan Peumans

Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA)
Jan Peumans (06.01.1951) hat eine Ausbildung zum Soziologen absolviert. Zwischen 1991 und 2004 war er Leiter für Marketing und Strategie bei der Transportgesellschaft „De Lijn“. Aufgrund dieser Erfahrungen ist er der Mobilitätsexperte der N-VA.
2004 wurde er für die N-VA Mitglied des Flämischen Parlaments. Von 2007 bis 2009 war Peumans N-VA-Fraktionsvorsitzender im Flämischen Parlament. Die Presse ernannte ihn 2009 zum „am schwersten arbeitenden flämischen Abgeordneten“. Nach den flämischen Wahlen am 7. Juni 2009 wurde er Vorsitzender des Flämischen Parlaments.
 
Weitere Informationen:
link:Siehe Lebenslauf
 

Europaparlamentsglied Frieda Brepoels

Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA)
Frieda Brepoels (07.05.1955) hat eine Ausbildung zur Architektin absolviert. Mit 27 trat sie in die Politik und wurde Mitglied der Volksunie, aus der die N-VA hervorging. 1985 wurde sie in den Provinzrat von Limburg gewählt. Von 1987 bis 1991 und von 1999 bis 2003 hatte sie einen Sitz im föderalen Parlament, wo sie in den letzten drei Jahren ihres Mandats Fraktionsvorsitzende war. Nach der Teilung der Volksunie gründete sie u. a. mit Geert Bourgeois die N-VA.
Seit 2004 ist Frieda Brepoels Europaparlamentsglied für die N-VA. 2009 erhielt sie den MEP-Award vom Parliament Magazine in der Kategorie Trade (Handel). 2009 wurde sie erneut ins Europaparlament gewählt. Sie hat einen ständigen Sitz im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten (AFET), der EuroMed-Delegation und der Delegation mit Japan. Außerdem hat sie einen Sitz als Stellvertreterin in den Ausschüssen für Menschenrechte (DROI), Transport und Tourismus (TRAN) sowie in der Delegation für die Beziehungen mit den Mashrek-Staaten (Ägypten, Jordanien, Libanon und Syrien).
 
Weitere Informationen:
link:Siehe Lebenslauf
 

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