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Nachrichtenübersicht

Staatssekretär irrt, wenn er die Lohnkosten nicht zu hoch findet

klok 2 März 2012

Die N-VA ist enttäuscht, dass der Staatssekretär der Bekämpfung des Sozialbetrugs und der Steuerhinterziehung sagt, die hohen Lohnkosten infolge der Lücke zwischen Brutto- und Nettolohn in unserem Land würden nicht für Probleme sorgen. Natürlich spielen die Lohnkosten in kapitalintensiv arbeitenden Unternehmen keine so große Rolle. Und die sehr arbeitsintensiven Unternehmen sind schon weg. Genau deshalb ist unsere makroökonomische Produktivität so hoch. Aus dem Alert Mechanism Report der Europäischen Kommission vom 14. Februar ist ersichtlich, dass eines der größten Probleme unseres Landes der sinkende Exportmarktanteil ist. Dafür sind unsere hohen Steuerlasten teilweise verantwortlich, aber auch unsere hohen Lohnkosten. Unternehmen berücksichtigen das auf jeden Fall. Denn das ist der Grund, warum wir hier Exportmarktanteile verlieren und sich Firmen dafür entscheiden, anderswohin auszuweichen. Die N-VA findet, dass wir – anstatt Arbeit zu besteuern – dringend andere Formen der Besteuerung finden müssen. Es ist Zeit, diese Diskussion jetzt wirklich zu führen. Wir müssen uns trauen, von der Besteuerung der Arbeit beispielsweise umzuschwenken auf eine Erhöhung der Verbrauchssteuern.

 
 

Flämische Regierung bringt nach Änderung der Wachstumsprognose Haushalt ins Gleichgewicht

klok 28 Februar 2012

Heute einigte sich die flämische Regierung auf eine zusätzliche Einsparung von insgesamt 560,8 Millionen Euro im Jahr 2012. Damit legt sie 2012 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vor. Diese Anpassung ist die Konsequenz der Änderung der wirtschaftlichen Wachstumsprognosen. Sie hat zur Folge, dass die Finanzen der öffentlichen Hand in Flandern weiterhin gegen wirtschaftliche Stürme gewappnet bleiben. Außerdem kann die flämische Regierung den Hauptteil ihrer neuen politischen Maßnahmen für 2012 umsetzen und es wurden Entscheidungen getroffen, die auch positive Effekte für die kommenden Jahre haben. Die flämische Regierung setzt ihre geplanten Investitionen und die neuen Maßnahmen fort, um ein nachhaltiges Wachstum der flämischen Wirtschaft auf Dauer zu stimulieren – auch in Zeiten, die unter Haushaltsgesichtspunkten schwierig sind. Die neuen, beim Haushaltsentwurf 2012 vereinbarten Initiativen bleiben auch nach dieser Haushaltsanpassung bestehen. Nur der Übergang zur überarbeiteten flämischen Sozialpolitik wird aufgeschoben. Im Jahr 2012 sieht die flämische Regierung insgesamt neue politische Maßnahmen für 200 Millionen Euro vor. Dieser ausgeglichene flämische Haushalt ist die beste Garantie dafür, dass Flandern in Zukunft nicht unnötig Belastungen tragen muss.

 
 

N-VA nicht einverstanden mit Quote für Spitzenbeamtinnen

klok 21 Februar 2012

Staatssekretär Bogaert sprach sich für eine Quote für Spitzenbeamtinnen aus. Eine unbesonnene Reaktion des Staatssekretärs. Erstens sind Quoten für Frauen oder Männer vom Europäischen Gerichtshof verboten worden. Und zweitens sind Quoten herabwürdigend für Frauen. Positive Maßnahmen sind für die N-VA dagegen schon möglich. Der Staatssekretär kann sich vom flämischen Minister für Verwaltungsangelegenheiten inspirieren lassen. Der verfolgt schon seit Jahren eine Politik der positiven Maßnahmen, die bereits reiche Früchte getragen hat. Einerseits versucht man, die öffentliche Hand Flanderns bestmöglich als attraktiven Arbeitgeber darzustellen – auch für Frauen und Führungskräfte. Darüber hinaus macht diese Politik klare Zielvorgaben und die leitenden Beamten werden ebenfalls in die Pflicht genommen, diese Vorgaben in ihren eigenen Diensten zu erreichen. So will Bourgeois bis 2015 ein Drittel Frauen in Spitzenpositionen und im mittleren Management der flämischen öffentlichen Hand. Eine fähige Frau muss laut N-VA in erster Linie gleiche Chancen haben. Nicht mehr, nicht weniger.

 
 

Blockade der europäischen Nahrungsmittelhilfe vorläufig aufgehoben

klok 16 Februar 2012

Auch 2012 und 2013 wird die Europäische Union Mittel aus dem Landwirtschaftsbudget für Nahrungsmittelhilfe bereitstellen (höchstens 500 Millionen Euro im Jahr). Die Blockade dieser Akte, die um die zwei Jahre ohne Fortschritte beim Ministerrat lag, scheint damit vorläufig aufgehoben zu sein. Die N-VA unterstützt diese Vereinbarung. In Europa nehmen 18 Millionen Bürger Nahrungsmittelhilfe in Anspruch. In Belgien geht es um 117 400 Menschen. Eine abrupte Einstellung der europäischen Unterstützung würde viele Familien, vor allem Alleinstehende mit Kindern, treffen und das wäre insbesondere in diesen Krisenzeiten unverantwortlich. Die N-VA betont jedoch, dass diese Übergangsperiode von zwei Jahren für die Suche nach einer strukturellen Lösung genutzt werden muss. Es gibt nämlich keine landwirtschaftliche Überproduktion mehr, weshalb die Nahrungsmittelhilfe nicht länger aus dem Landwirtschaftshaushalt finanziert werden kann. Eine Fortsetzung des Programms mit dem Ziel der Armutsbekämpfung muss möglich sein. Regionale und föderale Minister können in der Zwischenzeit nachhaltige Lösungen ausarbeiten, um die europäische Politik zu ergänzen.

 
 

Notunterkunft für obdachlose Asylsuchende

klok 1 Februar 2012

In den letzten Frostnächten mussten 1500 Obdachlose und Asylsuchende in Belgien unter freiem Himmel übernachten. Ein Skandal, findet die N-VA: Notunterkünfte sind kurzfristig absolut notwendig. Aber jedes Notbett bleibt ein Tropfen auf den heißen Stein, solange es keine langfristige Lösung gibt. Durch die Politik der offenen Grenzen der PS läuft für nicht weniger als 85 Prozent der Asylsuchenden zu Unrecht ein Asylverfahren. Belgien ist also noch immer das Sozialamt der Welt. Staatssekretärin De Block (Open Vld) mag vielleicht das Opfer der verfehlten Politik von früher sein, allerdings war ihre eigene Partei an der Ausarbeitung dieser Politik beteiligt.  Außerdem ist das keine Entschuldigung, um heute nichts zu tun. Oder blockiert die PS wieder jeden Versuch, eine strengere Asyl- und Migrantenpolitik zu verfolgen?

 
 

Entschließung gegen Landraub im Süden

klok 27 Januar 2012

Auf Initiative der N-VA verabschiedete der Außenpolitische Ausschuss im Januar die Entschließung „Landraub im Süden“. Diese verhängnisvolle Praxis kommt in Afrika und Südamerika seit einigen Jahren vor und untergräbt die Ernährungssicherheit in der Dritten Welt. Die gestiegene Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen lässt den Wert fruchtbaren Bodens immer stärker steigen, wodurch er für Spekulanten zu einem interessanten Anlageprodukt wird.  Neben anderen warnten UN und Welternährungsorganisation bereits vor den negativen Folgen für die familiäre Landwirtschaft im Süden. Die N-VA betrachtet diese Entschließung nicht als unverbindliche Verhaltensmaßregel, sondern fordert die flämische Regierung auf, sehr konkrete Maßnahmen zu ergreifen. In erster Linie kann flämischen Partnerländern wie Mozambique, die unter „Land Grabbing“ leiden, geholfen werden, klare Rahmenbedingungen für den Landverkauf auszuarbeiten.

 
 

Bart De Wever spricht im World Trade Association Center

klok 12 Januar 2012

N-VA-Vorsitzender Bart De Wever hatte am 12. Januar die Ehre, eine Rede im World Trade Association Center zu halten. Darin ging er selbstverständlich auf die derzeitige Finanzkrise ein. Dabei erwähnte der N-VA-Vorsitzende unter anderem die Vorteile des deutschen Wirtschaftsmodells. Auch die Rolle Europas bei der Bewältigung der Krise und den aktuellen belgischen Haushalt nahm er unter die Lupe. Seine vollständige Rede können Sie lesen, wenn Sie auf nachstehenden Link klicken.

Anlage(n):
application/pdf iconSpeech WTCA.pdf
 
 

Gutes Zeugnis der Regierung Di Rupo für Kabila ist deplaziert

klok 11 Januar 2012

Die Gratulationen von Premier Di Rupo an die Adresse von Präsident Kabila sind nach Ansicht der N-VA deplatziert. Die Regierung legitimiert nun auch das Regime von Kabila und übersieht die vielen Unregelmäßigkeiten vor, während und nach den Wahlen. Die N-VA hofft, dass die Ruhe jetzt nicht aufs Spiel gesetzt wird, die inzwischen endlich im kongolesischen Matongé-Viertel von Brüssel zurückgekehrt ist. Di Rupo handelt jedenfalls im deutlichen Widerspruch zu dem Signal, das Minister Reynders gesetzt hat, indem er dem Ablegen des Amtseides nicht beigewohnt hat. Diese Botschaft des Premierministers bringt die Glaubwürdigkeit der belgischen Diplomatie bei unseren europäischen Partnern ins Wanken. Die N-VA wiederholt ihren Aufruf an die Regierung, einen Zentralafrikabericht auszuarbeiten.

 
 

Strengeres Gesetz gegen illegale Downloads sorgt für Zensur

klok 6 Januar 2012

Illegale Downloads sind nicht erlaubt. Deshalb müssen Verstöße gegen diese Bestimmung auch bestraft werden. Aber die Maßnahmen, mit denen illegale Downloads verboten werden sollen, drohen so streng zu werden, dass es schon an Internetzensur grenzt. Jong N-VA, die junge N-VA, will, dass das Copyrightgesetz wieder eine zivilrechtliche Angelegenheit wird. Eine Reihe angekündigter Abkommen sorgen dafür, dass beinahe jedermann als Krimineller betrachtet werden kann. Der Besitz von Fotos oder Texten, die einem Copyright unterliegen, ist dann bereits strafbar. Jong N-VA findet, dass Verstöße gegen das Copyright nicht ins Strafrecht gehören.  Die einzig mögliche Bestrafung von Verstößen müssen zivilrechtliche Entschädigungen sein, keinesfalls jedoch Gefängnisstrafen oder Bußgelder oder Ausschlüsse von der Internetnutzung.

 
 

Neues Dekret über Auslandsadoptionen verabschiedet

klok 15 Dezember 2011

In der Kommission Wohlbefinden, Volksgesundheit und Familie wurde das neue Dekret für Auslandsadoptionen verabschiedet. Mögliche Adoptiveltern erhalten so in Zukunft schneller Klarheit und Sicherheit. Adoptierte bekommen durch dieses neue Dekret ebenfalls ein größeres Einsichtsrecht. Die N-VA war an der Ausarbeitung dieses Dekrets für eine menschliche Adoptionspolitik beteiligt. Alle, die das wollen, können sich in Zukunft als mögliche Adoptiveltern bewerben. Bewerber werden auch innerhalb kurzer Zeit über die Frist informiert werden, in der ihnen ein Kind zugewiesen wird. Das ist ein großer Fortschritt, denn derzeit belaufen sich die Wartezeiten schnell auf mehr als drei Jahre. Auf Wunsch der Adoptivkinder ist auch vorgesehen, ihr Recht auf Einsicht in ihre Akte zu erweitern. Ein noch zu gründendes flämisches Zentrum für Adoption muss laut N-VA das Aushängeschild einer gut aufgestellten flämischen Adoptionspolitik werden.

 
 
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